Wie Poseidons Dreizack schieben sich die drei bergigen, grünen Badefinger der Chalkidiki in die Ägäis hinein. Einheimische Urlauber schwärmen wegen der kühlen Bergwälder, Weizen- und Weinfelder vom "Grünen Garten Griechenlands". Die Gäste schätzen ganz besonders die Kombination von Wandern und Baden an den schönsten Hellas-Stränden. Saloniki, die heimliche Hauptstadt Griechenlands, liegt am nächsten zur lebhaften Kassandra-Halbinsel. Sithonia, der Badefinger in der Mitte, hat das gebirgigste Rückgrat und auf dem Athosfinger liegt der verbotene, heilige Berg der Mönche vor der Ferientür. Zur Halbinsel Athos erzählt die Sage: Es gab Streit zwischen Giganten und Göttern, die ihren Sitz auf dem Olymp ganz in der Nähe der Chalkidiki hatten. Die Götter siegten und aus Wut darüber schleuderte einer der Giganten einen riesigen Felsen ins Meer. Der Sage nach entstand damals der Agios Oros, der heilige Berg Athos. In 20 Klöstern leben noch heute ca. 1700 Mönche. Für Frauen ist die Mönchsrepublik tabu; Männer dürfen sie mit besonderer Genehmigung besuchen. Bis zu den Mauern der verbotenen Klöster reichen die schönen Strände auf der Athos-Halbinsel. Eine der romantischsten Ferienorte auf der Chalkidiki ist Ouranoupolis, die "Himmelsstadt". Von hier aus starten die Ausflugsboote um verbotene Klöster zu gucken. In den Sommermonaten fahren auch Fischerboote nach Dremia, zu den "Eselsinseln" vor Ouranoupolis. Dort sorgen herrliche Strände für Badespaß und abends werden oft Strandfeste mit Lagerfeuer organisiert. Ein Ausflug ins bergige Hinterland mit harzigen Pinien-/Laubwäldern und Dörfern zum Einkehren ist ebenfalls lohnend. Aristoteles wurde hier geboren. Steht man vor seinem Marmordenkmal bei Arnea, hat man die beste Sicht auf die drei Chalkidiki-Halbinseln. Willkommen in Griechenland, im Garten Poseidons. |